Wohn- und Geschäftshaus Altonaer Straße in Hamburg Eimsbüttel

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Der Neubau ist als homogener Stadtblock konzipiert, der sich in seiner Höhenentwicklung an den Gründerzeitbauten des Schanzenviertels orientiert und den Blockrand entlang der Schanzenstraße und der Altonaer Straße schließt. Das hohe, großflächig verglaste EG bildet den Gebäudesockel, auf dem vier Vollgeschosse als flexibel nutzbare Mischung aus Wohn- und Büronutzung aufsatteln. Das Staffelgeschoss wird an die Fassadenflucht herangerückt und in das Fassadenbild eingegliedert, um dem Baukörper die notwendige Höhenentwicklung zu geben.Der Stadtblock erhält zwei deutlich unterschiedliche Gesichter. Nach außen, zu den Straßenräumen der Schanzen- und der Altonaer Straße entsteht eine öffentliche „Stadtseite“. Die raumhohen Glasfassadenelemente erhalten durch eine durchlaufende Struktur von vorgehängten Balkonloggien eine horizontale Gliederung, die den Charakter der Blockrandbebauung betont und ein Spannungsmoment zu dem vertikal ausgerichteten Turmgebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite bildet. Das Innere des Blocks ist wiederum als „Gartenseite“ konzipiert, die dem privaten, von der Stadt zurückgezogenen Charakter der Blockinnenseite entspricht.